KI macht Betrug professioneller – sind Ihre Mitarbeitenden vorbereitet?
Kritisches Denken bleibt die stärkste Sicherheitslösung.
Die 7 wichtigsten Reflexionsfragen- Tipps für den Arbeitsalltag – kompakte Zusammenfassung:
1. Erst prüfen, dann klicken
Öffnen Sie Links in E-Mails nicht direkt. Geben Sie wichtige Webseiten lieber selbst im Browser ein.
2. Absender und Domain kontrollieren
Achten Sie auf kleine Abweichungen in E-Mail-Adressen oder Webseiten:
- microsoft.com ✅
- micros0ft.com ❌
3. Misstrauisch bei Zeitdruck werden
Aussagen wie
- „Sofort handeln“
- „Letzte Frist“
- „Konto wird gesperrt“
sollen häufig Stress erzeugen und unüberlegte Handlungen auslösen.
4. Informationen über eine zweite Quelle bestätigen
Fragen Sie sich:
Wo kann ich diese Information unabhängig überprüfen?
Zum Beispiel:
- offizielle Unternehmensseite
- Intranet
- IT-Abteilung
- seriöse Nachrichtenportale
5. Keine sensiblen Daten herausgeben
Besonders vorsichtig bei:
- Passwörtern
- Kreditkartendaten
- Kund:innendaten
- Personalinformationen
- Zugangsdaten
6. Auffällige Inhalte melden
Verdächtige E-Mails, Webseiten oder Nachrichten nicht ignorieren, sondern an die IT oder die zuständige Stelle weiterleiten.
7. KI-Ergebnisse kritisch hinterfragen
Auch KI kann Fehler machen.
Prüfen Sie insbesondere:
- Fakten
- Zahlen
- Quellen
- Zitate
Die wichtigste Merkhilfe
STOPP-Regel
S = Steht die Quelle fest?
T = Treibt mich jemand zur Eile?
O = Öffne ich einen verdächtigen Link?
P = Prüfe ich über einen zweiten Kanal?
P = Sind persönliche Daten betroffen?
Abschlussfolie für Ihre Schulung
Nicht alles glauben. Nicht alles anklicken. Nicht alles weiterleiten.
Prüfen – Nachfragen – Bestätigen.
Das ist der wirksamste Schutz gegen Deepfakes, Phishing und Fake News. 😊