Der Trend in der KI
entwickelt sich aktuell klar in Richtung sogenannter„Agentic AI“ – also intelligenten Systemen, die nicht mehr nur assistieren, sondern eigenständig Aufgaben übernehmen und Prozesse steuern.
Ein aktuelles Beispiel zeigt, wie ernst dieses Thema genommen wird:
Microsoft und EY investieren gemeinsam über eine Milliarde US-Dollar in den nächsten fünf Jahren, um den Einsatz von KI in Unternehmen deutlich zu beschleunigen und Agentensysteme in der Praxis zu etablieren. [ey.com]
Besonders spannend:
EY nutzt Microsoft Copilot bereits heute bei rund 150.000 Mitarbeitenden und plant, diese Technologie auf die gesamte Belegschaft von mehr als 400.000 Beschäftigten auszuweiten. [ey.com]
Was bedeutet das konkret?
Wir bewegen uns von der klassischen KI-Assistenz hin zu digitalen „Kolleg*innen“, die eigenständig Workflows übernehmen, Entscheidungen vorbereiten und Prozesse automatisieren.
👉 Für Unternehmen heißt das:
- höhere Produktivität
- neue Formen der Zusammenarbeit zwischen Mensch und KI
- grundlegende Veränderungen von Arbeitsprozessen
👉 Für uns als Anwender*innen – und insbesondere für mich als Softwaredozentin – bedeutet das vor allem eines:
Wir müssen lernen, wie wir mit diesen Systemen sinnvoll zusammenarbeiten und wie wir dieses Wissen praxisnah in Schulungen und Workshops weitergeben.
Denn die Technologie allein reicht nicht – entscheidend ist die Kompetenz der Menschen, sie effektiv einzusetzen.